Übersicht: Alle Themen
Seit der ersten Veröffentlichung dieser Webpage sind einige Jahre vergangen und sie wurde jetzt bereits zum zweiten Male überarbeitet.
Am Thema hat sich nichts, am Layout nur wenig geändert.
Was sich aber geändert hat ist die Benutzerführung: So finden Sie eine Übersicht mit den ersten
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In der Übersicht sind die Artikel nach dem Erstellungsdatum geordnet.
Den neuesten Artikel finden Sie also jeweils an oberster Stelle.
Sie können die Übersicht abonnieren so dass sie leicht feststellen können ob es etwas Neues gibt.
Zudem finden Sie eine Funktion zum Durchsuchen der Seiten nach bestimmten Begriffen.
Das Menü wurde zur ihrer besseren Orientierung aufklappbar gemacht. Leider haben sich auch die Adressen einiger Artikel geändert so dass sie ihre
Links aktualisieren sollten falls das notwendig ist.
Ich hoffe, dass sie auch in dieser neuen Fassung meiner Webpage Interessantes und Lesenswertes finden.
Ottendorf im Dezember 2010
Irene Sommerfeld-Stur
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Decklimitierung für Rüden
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Decklimitierung für Rüden ist sicherlich eine der einfachsten und effizientesten Möglichkeiten zur Limitierung des Inzuchtanstiegs, der in geschlossenen kleinen Zuchtpopulationen unweigerlich zu einem mehr oder weniger starken Verlust an genetischer Vielfalt führt.
Sowohl aus populationsgenetischer Sicht als auch in Hinblick auf die praktische Durchführung gibt es aber einige Punkte, die dabei bedacht werden sollten.
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Künstliche Besamung
Thema: Aus der Praxis
Eine fortschrittliche Methode gegen die genetische Verarmung der Rassehundezucht?
Der folgende Text wurde in einer etwas verkürzten Form im Auftrag der Zeitschrift "Hundewelt" verfasst und erschien in der Nummer 4/2007 dieser Zeitschrift
Künstliche Besamung (KB) ist – wenn man sie streng sachlich betrachtet – eine moderne und speziell in der landwirtschaftlichen Nutztierzucht seit vielen Jahren bewährte Methode der Reproduktion. In der Pferdezucht, in der dieses Verfahren zu Beginn mit großer Skepsis betrachtet wurde zählt KB inzwischen auch schon zu den Routinemaßnahmen im Rahmen der Warmblutzucht.
Wie bei jedem technischen Verfahren sind mit der Anwendung der KB Vorteile aber auch Gefahren verbunden, die man kennen und berücksichtigen sollte um größtmöglichen Nutzen aus der Methode zu ziehen
In der Hundezucht herrscht in Hinblick auf KB nach meiner Einschätzung zurzeit eine Einstellung wie anfangs in der Rinder- oder Pferdezucht. Ein großer Teil der Züchter betrachtet das Verfahren mit Misstrauen, einem Misstrauen, das aber in vielen Fällen in erster Linie von unzureichendem Wissen über die relevanten Aspekte der Methodik getragen ist.
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Rassespezifische Zuchtstrategien
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Die zum Teil explosionsartige Zunahme von genetischen Defekten führt zur Notwendigkeit klassische Zuchtstrategien zu überdenken. War noch vor wenigen Jahren die Präsentation eines Hunde auf Ausstellungen mit entsprechend positiver Bewertung sowie allenfalls ein günstiger HD-Befund ausreichende Voraussetzung für die Zuchtzulassung so sind in vielen Rassen heute eine zum Teil unüberschaubare Anzahl an speziellen Untersuchungen notwendig oder vorgeschrieben um die Anforderungen an die Zulassung zur Zucht zu erfüllen. Daneben bleiben aber auch andere Beurteilungskriterien unverändert wichtig, wie Formwert, Typ, Wesen oder spezielle Leistungen. Dazu kommt die verbreitete Forderung vieler Züchter, dass nur das beste gut genug ist für die Zucht.
Berücksichtigt man aber das ebenso klassische englische Sprichwort "Nobody is perfect" dann zeigen sich insbesondere ob der Vielfalt an Forderungen für das was als "das Beste" für die Zucht geeignet erscheint sehr schnell die natürlichen Grenzen dieser Zuchtstrategie.
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Werden unsere Rassehunde immer kränker?
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Wenn man die Geschehnisse rund um die Rassehundezucht verfolgt, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es immer mehr und immer häufiger auftretende genetisch bedingte Erkrankungen in den verschiedenen Rassepopulationen gibt. War es vor vielleicht 20 Jahren in erster Linie die Hüftgelenksdysplasie die als genetisch bedingte Erkrankung die Aufmerksamkeit der Züchter forderte so sind es heute zahlreiche Erkrankungen verschiedenster Organsysteme, bei denen eine genetische Grundlage vermutet wird oder sogar bekannt ist und die daher im Rahmen der züchterischen Selektion berücksichtigt werden sollten. Und war es bis vor kurzem gerade mal das verbreitete HD-Screening, das als Gesundheitsvorsorgeuntersuchung vor dem Zuchteinsatz von vielen Zuchtverbänden gefordert wurde so sind es heute Ellbogen-, Kniescheiben-,Augen-, Herz-, Schilddrüsen-, Nieren-, Leber-, Darm-, Haut- oder neurologische Erkrankungen, die bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden müssen und die bei den Zuchttieren diagnostisch erfasst werden müssen.
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Was ist denn eigentlich Screening?
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Der Begriff der Screening-Diagnostik ist zwar untrennbar mit der heutigen Rassehundezucht verbunden, dennoch sind für viele der damit Befassten die Grundsätze und Besonderheiten dieser speziellen Diagnoseform nicht ausreichend bekannt.
Screening in der wörtlichen Übersetzung bedeutet soviel wie "durchmustern", im praktischen Sinn bedeutet Screening Untersuchung einer bestimmten Auswahl von Individuen in Hinblick auf eine ganz bestimmte Erkrankung oder ein ganz bestimmtes Symptom.
Im Rahmen der normalen klinischen Diagnostik ist der Tierarzt mit einem Tier konfrontiert, das mit einem oder mehreren klinischen Symptomen vorgestellt wird. Ziel der Diagnosestellung ist festzustellen was diesem bestimmten Tier fehlt, das Endziel ist eine geeignete Therapie zu finden um das Tier wieder gesund zu machen.
Ganz anders bei der Screeningdiagnostik. Hier geht es nicht darum festzustellen, was einem Tier fehlt sondern ob es eine ganz bestimmte Erkrankung hat. Das Tier zeigt zum Zeitpunkt der Screeningdiagnose üblicherweise keine Symptome. Das Endziel im Rahmen züchterischer Screeninguntersuchungen ist festzustellen, ob ein bestimmter Hund nach den Zuchtbestimmungen des zuständigen Verbandes zur Zucht geeignet ist oder nicht.
Normale klinische Diagnostik und Screeningdiagnostik laufen somit unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen ab. Und damit sind auch die Anforderungen an die Diagnoseverfahren ganz unterschiedlich.
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Diagnostische Sicherheit
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Die Bedeutung einer richtigen Diagnose liegt auf der Hand. Nichtsdestoweniger kann man sowohl im klinisch veterinärmedizinischen Bereich als auch im züchterischen Bereich nicht mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass eine aktuelle Diagnose den tatsächlichen Zustand des untersuchten Hundes widerspiegelt. Die Intention bei der Etablierung diagnostischer Verfahren liegt aber immer darin eine möglichst hohe Diagnosequalität zu gewährleisten. Dabei sind es im Wesentlichen zwei Qualitätskriterien die eine Aussage über die diagnostische Sicherheit einer bestimmten Methode liefern.
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Wie normal ist “normal”?
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Die Differenzierung zwischen krank und gesund ist nicht nur im kurativ veterinärmedizinischen Bereich eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche tierärztliche Intervention sondern auch im züchterischen Bereich die Basis jeder Selektion gegen Erbkrankheiten bzw. Selektion auf gesunde Hunde.
Sucht man z.B. im Internet nach einer Definition von "gesund" oder von "krank" findet man fast unendlich viele Ansätze, die je nach Kontext zum Teil sehr unterschiedlich ausfallen. Beschäftigt man sich etwas ausführlicher mit der Frage kommt man irgendwann zu dem Schluss, dass eine exakte und allgemeingültige Definition der beiden Begriffe de facto nicht möglich ist.
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Molekulargenetische Diagnostik
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Seit vor einigen Jahren die molekulargenetische Diagnostik von genetischen Defekten auch in die Hundezucht Einzug gehalten hat ist es wohl der Wunschtraum jedes Züchters alle für seine Rasse relevanten Erbfehler mittels dieser Methode erfassen und damit effizient und vollständig aus der Population eliminieren zu können. Eine der häufigsten Anfragen der letzten Zeit betrifft die Frage ob denn ein bestimmter Defekt molekulargenetisch nachweisbar ist. In den meisten Fällen lautet die Antwort allerdings immer noch "nein" obwohl die Entwicklung molekulargenetischer Methoden für die Hundezucht geradezu explosionsartig fortschreitet.
Es ist keine Frage - im Vergleich mit allen anderen Screeningverfahren hat die molekulargenetische Diagnostik eigentlich nur Vorzüge. Sie erfüllt praktisch alle Anforderungen die an züchterische Screeningverfahren zu stellen sind und kann im Gegensatz zu den klinischen Screeningverfahren auch noch zwischen homozygoten Merkmalsträgern und heterozygoten Anlagenträgern unterscheiden. Damit löst sie eines der größten praktischen Probleme der Hundezucht, die Geburt von kranken Nachkommen aus völlig gesunden Elterntieren. Das lebenslang konsistente Untersuchungsergebnis ermöglicht zudem eine Selektion bereits bei der Auswahl der Welpen. Die praktisch 100%ige Sensitivität und Spezifität des Untersuchungsergebnisses, die zumindest beim direkten Gennachweis gegeben ist, gewährleistet eine genaue Differenzierung zwischen für die Zucht geeigneten und für die Zucht nicht geeigneten Hunden.
Aber auch dieses praktisch ideale Instrument sollte nicht unüberlegt eingesetzt werden sondern an die jeweils aktuelle genetische Situation einer Rasse angepasst werden.
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Qualzucht
Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung
Dieser Aufsatz ist eine überarbeitete und aktualisierte Version eines ursprünglich im Auftrag des ÖKV erstellten Gutachtens. Er stellt einen Literaturreview dar und beruht nicht auf eigenen Untersuchungen. Literatur wurde bis zum Jahr 2003 berücksichtigt.
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Hundekauf - was man vorher wissen sollte…
Thema: Aus der Praxis
Tipps zum Hundekauf aus tierärztlicher und populationsgenetischer Sicht.
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