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In der Übersicht finden Sie die ersten 1-2 Absätze eines jeden Artikels, sortiert nach Erstellungsdatum, - den neuesten also jeweils als ersten.

Übersicht: Alle Themen

Seit der ersten Veröffentlichung dieser Webpage sind einige Jahre vergangen und sie wurde jetzt bereits zum zweiten Male überarbeitet. Am Thema hat sich nichts, am Layout nur wenig geändert.

Was sich aber geändert hat ist die Benutzerführung: So finden Sie eine Übersicht mit den ersten Absätzen jedes Artikels. Über den Pfeil "Weiterlesen" kommen sie dann zum gesamten Artikel. In der Übersicht sind die Artikel nach dem Erstellungsdatum geordnet. Den neuesten Artikel finden Sie also jeweils an oberster Stelle. Sie können die Übersicht abonnieren so dass sie leicht feststellen können ob es etwas Neues gibt. Zudem finden Sie eine Funktion zum Durchsuchen der Seiten nach bestimmten Begriffen.

Das Menü wurde zur ihrer besseren Orientierung aufklappbar gemacht. Leider haben sich auch die Adressen einiger Artikel geändert so dass sie ihre Links aktualisieren sollten falls das notwendig ist.

Ich hoffe, dass sie auch in dieser neuen Fassung meiner Webpage Interessantes und Lesenswertes finden.

Ottendorf im Dezember 2010

Irene Sommerfeld-Stur

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Zur Frage gefährlicher Hunde

Thema: Gefährliche Hunde

Das Thema gefährlicher Hunde wird in mehr oder minder grossen Abständen aus jeweils aktuellem Anlass immer mal wieder medial hochgekocht worauf die Politik unter Druck gerät und zu einer sachlich wenig begründeten Anlassgesetzgebung neigt.

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Qualzucht im österreichischen Tierschutzgesetz

Thema: Erbfehler und Ihre Bekämpfung

Das österreichische Tierschutzgesetz in der neuen, mit 1. Februar 2008 gültigen Form setzt bei der beschreibenden Definition der verbotenen Qualzucht nicht mehr an phänotypischen Merkmalen bestimmter Rassen an, sondern an den, bei betroffenen Tieren mit Qualzuchteigenschaften, auftretenden klinischen Symptomen. Die primäre Zielsetzung im Rahmen der Umsetzung dieses Gesetzes ist somit nicht mehr das Verbot bestimmter Rassen sondern das Vermeiden von Extremvarianten. Die Einschätzung eines Qualzuchttatbestandes erfolgt somit vor allem auf individueller Ebene und in erster Linie durch Tierärzte, die aufgrund Ihrer Ausbildung die notwendige Qualifikation für die Beurteilung klinischer Symptome mitbringen.

Dies ist als eine wesentliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Regeln zu betrachten. Denn die explizite Nennung bestimmter Symptome erleichtert die Einschätzung qualzuchtrelevanter Tatbestände. Aber auch die Züchter profitieren von den neuen Formulierungen, denn eine Umsetzung des Gesetzes zielt nicht mehr auf ein Verbot bestimmter Rassen hinaus. Das Ziel ist in erster Linie solche Extremvarianten zu vermeiden, in deren Folge die Lebensqualität und/oder die Lebenserwartung der betroffenen Tiere beeinträchtigt sind.

Auf der anderen Seite ermöglicht der neue Ansatz, auch solche gesundheitlichen Probleme zu thematisieren, die unabhängig von bestimmten Rassemerkmalen als Folge von genetisch bedingten Erkrankungen oder Krankheitsdispositionen oder als Folge von Inzuchtschäden auftreten. Um eine möglichst effiziente Umsetzung des Qualzuchtverbotes im Interesse des Tierschutzes aber auch im Interesse betroffener Spezies bzw. Rassen zu gewährleisten bedarf es jedenfalls einer möglichst umfassenden Auseinandersetzung mit allen klinischen und genetisch-züchterischen Aspekten der neuen Regelung.

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Die Haftung der Züchter

Thema: Aus der Praxis

Haben Hundefreunde noch vor gar nicht allzu langer Zeit erfreut zur Kenntnis genommen, dass der Hund nach dem deutschen Grundgesetz keine Sache mehr ist sondern ein "Mitgeschöpf" so werden durch die Bestimmungen des 2002 reformierten Kaufrechts die Verhältnisse wieder umgedreht. In der Verkaufssituation wird der Hund wieder zum Verkaufsgegenstand und damit genau genommen wieder zu einer Sache.

Obwohl eine entsprechende Regelung im Interesse der Hundekäufer grundsätzlich zu begrüßen ist scheint es doch so, das der Gesetzgeber bei der Formulierung des Gesetzes wenig Sachkenntnis in Bezug auf praktische züchterische und genetische Aspekte der Hundezucht eingebracht hat. Und die Auswirkungen dieser neuen Bestimmungen auf die praktische Hundezucht sind zur Zeit noch gar nicht absehbar....

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Genetische Forschung zur Epilepsie beim Hund

Thema: Aus der Praxis

Genetische Forschung am und für den Hund hat noch keine sehr lange Geschichte. Da Forschung insbesondere im genetischen Bereich teuer ist sind Wissenschaftler mehr und mehr auf die Zuteilung von Forschungsgeldern angewiesen. Und diese werden eher solchen Projekten zugesprochen die von großem Allgemeininteresse sind und weniger Projekten, die sich mit einer Tierart befassen, deren Bedeutung für den Menschen sich nach landläufigen Interpretationen im Hobbybereich bewegt. Erst die Aufmerksamkeit, die durch die Entschlüsselung des genetischen Codes bei Hunden der genetischen Ähnlichkeit zwischen Mensch und Hund geschenkt wurde brachte einen Anstoß in eine Richtung, die heute Entwicklungen in einem fast unglaublichen Tempo beobachten lässt.

Dies ist eine Entwicklung, die vielleicht auf den ersten Blick für den Hund nur eine Rolle als wissenschaftliches Instrument vorsieht. Denn die Ähnlichkeit zwischen Krankheiten des Hundes und des Menschen lässt Analogien auch im molekulargenetischen Bereich erwarten und macht daher den Hund als Tiermodell für menschliche Erkrankungen interessant. Dazu kommt der Aspekt, dass im Gegensatz zum Menschen, der sich aus populationsgenetischer Sicht im Sinne von Zufallspaarung fortpflanzt, der Hund kleine streng abgeschlossene Fortpflanzungsgemeinschaften in Form von Rassen bildet. Die genetische Isolation, die sich für die Rassen zwar zum Teil mehr als verhängnisvoll auswirkt, ist für die molekulargenetische Krankheitsforschung ein absoluter Glücksfall. Denn nur in solch abgeschlossenen Familienstrukturen lässt sich die gemeinsame Weitergabe von Genen von Generation zu Generation mit der Exaktheit verfolgen, die für die Entwicklung und Etablierung von molekulargenetischen Nachweismethoden erforderlich ist.

Und das Prinzip bewährt sich. Die Entwicklung von molekulargenetischen Diagnoseverfahren boomt. Was von der Forschungsintention her dem Menschen nützen soll, nützt auch dem Hund. Laufende Projekte eröffnen die Hoffnung auch solche Krankheiten in Zukunft bekämpfen zu können, die sich bisher einer züchterischen Bearbeitung hartnäckig entzogen haben.

Eine solche Erkrankung ist die Epilepsie.

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Angeborene Defekte - Erblich oder nicht?

Thema: Aus der Praxis

Jeder Züchter kennt oder fürchtet die Situation.  Der lang erwartete Wurf ist geboren, Hündin und Welpen liegen gesäubert und zufrieden in der Wurfkiste, der Züchter sitzt mit leuchtenden Augen davor und freut sich an dem frisch geborenen Familienglück.

Und dann, auf einmal, fällt bei einem oder mehreren der Welpen etwas auf. So kann bei einem der Welpen etwas Milchschaum aus der Nase quellen,  einer der Welpen trinkt nicht richtig oder wirkt schlaff, bei einem Welpen zeigt sich eine Vorwölbung am Bauch, oder eine Hautöffnung am Rücken, ein Welpe kann verdrehte oder verkrümmte Gliedmaßen haben, oder einen Spalt quer über das ganze Gesicht ...

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Abstammungskontrolle

Thema: Aus der Praxis

Papier ist geduldig, das ist eine alte Weisheit und gilt auch in der Hundezucht. Und wenn man als Käufer um einen stolzen Betrag den wertvollen Rassewelpen mitsamt dem dazugehörigen Abstammungsnachweis vom Züchter entgegennimmt, dann ist es im Grunde ein Akt des Vertrauens wenn man davon ausgeht, dass die Angaben im Abstammungspapier auch tatsächlich der Realität entsprechen. In den meisten Fällen ist das Vertrauen gerechtfertigt, aber eben nicht in allen.

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Kampfhunde - gibt’s die ?

Thema: Gefährliche Hunde

Dieser Text entstand im Sommer 2001, kurz nachdem nach einer Hundeattacke ein Hamburger Kind ums Leben gekommen war. Durch eine medial angezündete Anlassgesetzgebung kam in der Folge einer der größten Hundeanfeindungs und -diskriminierungsprozesse der letzten Jahre in Rollen...

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Leinen- und Maulkorbzwang

Thema: Gefährliche Hunde

Die Verpflichtung, einen Hund außerhalb des eigenen Wohnbereiches ausschließlich an der Leine und mit Maulkorb zu führen mag auf den ersten Blick als sinnvolle Maßnahme im Rahmen der Gefahrenabwehr erscheinen. Es gibt aber eine Reihe von Argumenten aus dem Bereich des Tierschutzes aber auch der Gefahrenabwehr, die gegen eine solche Maßnahme im Rahmen der allgemeinen Prävention sprechen.

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Gibt es Gefährliche Rassen?

Thema: Gefährliche Hunde

Zur Frage der Gefährlichkeit von Hunden auf Grund der Zugehörigkeit zu bestimmten Rassen.

Wesentliche Teile dieses Aufsatzes sind im Zusammenhang mit einem Gutachten, das ich 1996/97 für die Steiermärkische Landesregierung erstellt habe, entstanden. Der Text wurde überarbeitet, erweitert und durch neuere Literatur (bis 2005) ergänzt. Die Basis dieses Artikels sind keine eigenen Studien sondern eine Aufarbeitung der einschlägigen Literatur.

In der Diskussion um die Gefährdung von Menschen oder Tieren durch Hunde stellt sich die Frage ob diese Gefährdung dem Einzeltier zuzuschreiben ist oder ob es Rassen gibt die a priori gefährlich sind. Bevor aber auf die wissenschaftliche Literatur hierzu eingegangen und Schlussfolgerungen daraus gezogen werden scheint es sinnvoll zunächst einige Grundbegriffe die zum Verständnis des Weiteren notwendig sind kurz einzuführen.

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Mit Hunden leben

Thema: Hundeleben

Man sollte meinen dass man als Tierarzt und nach mehr als 20 Jahren wissenschaftlicher Beschäftigung mit Hunden und Hundezucht informiert genug ist um bei der Auswahl der eigenen Hunde ziemlich sicher sein zu können dass man einen gesunden und wesensfesten Hund bekommt. Dem ist aber nicht oder nur bedingt so, denn Wissenschaft ist eine Sache, die eigenen Hunde und das Leben mit ihnen eine andere.

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